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Tipps: Planung Candy Bar

Einer der leckersten Trends der letzten Jahre ist die Candy Bar, die mittlerweile nicht mehr nur in den USA, sondern auch hierzulande auf fast keiner Hochzeit mehr fehlen darf. Aber wie viele Süßigkeiten kalkuliert man eigentlich pro Kopf? Wo und vor allem was kauft man? Und wo findet man die schönsten Bonbonieren? In unserem Post haben wir die besten Tipps und Tricks für die Planung zusammen getragen.

Auch auf unseren eigenen Hochzeiten waren die süßen Verführungen in den verschiedensten Formen dabei. Während Gabriela und Juli passend zum Hochzeitsmotto auf die Vintage-Variante mit Spitzentischdecke, Obstkisten und mit Spitzenborte umwickelten Gläsern setzten, dekorierte Sarah eine eher schlichte, pinke Candy Bar für ihre Gäste.

Candy-Bar-Pink

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Besonders harmonisch fügt sich die Candy Bar in euer Hochzeitskonzept ein, wenn ihr dieses farblich aufgreift und mit passenden Accessoires umsetzt. Zu einer modern-urbanen Hochzeit wählt ihr also schlichte, geometrische Formen, zu einer rustikalen Vintage-Hochzeit passt Omas gute Suppenschüssel im Blümchen-Design besser. In jedem Fall gilt: Die wichtigsten Elemente auf einer Candy Bar sind die Gläser, Süßigkeiten (natürlich), Zangen oder Schaufeln zum Portionieren und Behälter oder Tüten, in die sich eure Gäste die süßen Sünden abfüllen und ggf. als Gastgeschenke mitnehmen können. Dazu kommen noch nach Wunsch und Geschmack Deko-Artikel wie Schilder, PomPoms, Perlenketten, Wimpel, Brautpaarfiguren, Girlanden Lebkuchenherzen usw. Eurer Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

Typische Bonbon-Gläser findet ihr bei Depot, Nanu Nana oder Amazon. Schaut euch doch außerdem mal die Vorratsgläser beim Lieblingsschweden oder Mömax an. Ob es glatte oder verspielte, geriffelte Gläser werden sollen, entscheidet letztlich euer Hochzeitsmotto. Klar, die Gläser haben natürlich so ihren Preis. Allerdings könnt ihr sie auch nach der Hochzeit noch als Keksdosen, als Behälter für Bastelmaterialien, Windlichthalter oder Vasen verwenden.

Bevor ihr in großem Stil ins Gläser-Shoppen einsteigt, kann sich ein Blick in euren eigenen Geschirrschrank oder ein bisschen Kramen in den Beständen eurer Eltern und Großeltern lohnen. So eignen sich Saucièren beispielsweise bestens dazu, um Zuckerzangen hübsch zu präsentieren. Oder ihr füllt eine Suppenschüssel mit Süßigkeiten und lasst den Deckel halb offen stehen… Auch in Second-Hand-Kaufhäusern, auf Flohmärkten und natürlich via Ebay  könnt ihr ausgefallene Gefäße für eure Candy Bar ergattern. Besonders gut geeignet um einzeln verpackte Süßigkeiten, Cupcakes oder Mini-Gugels hübsch zu präsentieren, sind übrigens Etagèren.

Sucht euch Gefäße in unterschiedlichen Formen und Höhen und versucht, allzuviel Uniformität zu vermeiden. Besonders schön wird die fertige Candy Bar aussehen, wenn ihr außerdem die Bonbon-Gläser auf unterschiedlichen Ebenen anordnet. Umsetzen lässt sich das, indem ihr Kisten als Unterbau verwendet und unter der Tischdecke versteckt oder ein kleines Regal einbezieht. Vintage- und Shabby-Liebhaber können auf alte Obst- oder Weinkisten, wem das zu rustikal ist, kauft die weiß lackierten Varianten.

Nun zu den Süßigkeiten. Auch hier sieht es toll aus, wenn ihr sie eurem Farbthema anpasst. Eure Hochzeitsfarbe ist Pink? Dann verwendet bevorzugt rotes, rosa oder oranges Zuckerzeug. Was immer geht ist selbstverständlich Weiß. Sarah und Gabriela haben ihre Candies übrigens bei World of Sweets bestellt. Dort findet ihr alle Arten von Süßigkeiten und könnt sie, was besonders praktisch ist, nach Farben filtern. Die Lieferzeiten sind normal, der Preis meist günstiger als im Discounter und die Auswahl wirklich überwältigend.

Am besten ist es erfahrungsgemäß, wenn man sich bei der Wahl der Süßigkeiten danach richtet, was sich gut als Snack verzehren lässt. Dinge, die allzu groß oder klebrig sind, eignen sich demzufolge weniger. Außerdem sollte natürlich für jeden Geschmack etwas dabei sein, dafür empfiehlt es sich, mindestens sechs verschiedenen Arten von Süßigkeiten anzubieten. Denn manche Gäste mögen eben einfach kein Lakritz, andere keine Marshmallows. Denkt auch an mindestens eine Sorte gelatinefreier Gummibärchen für die Vegetarier/Veganer in eurer Hochzeitsgesellschaft.

Die Frage nach der Gesamtmenge der Süßigkeiten lässt sich mit „es kommt darauf an“ beantworten. Soll die Candy Bar den klassischen Nachtisch ersetzen? Dann rechnet mit etwa 200 Gramm Süßkram pro Person. Ist sie eher als Deko gedacht, könnt ihr euch nach der Größe und Anzahl der Bonbongläser richten. Abgesehen davon könnt ihr die Candy Bar als Gastgeschenke-Anlaufstelle nutzen oder Candy-to-go-Becher vorbereiten. Sarahs Anleitung dafür findet ihr HIER.

Damit die Gäste sich die Süßigekeiten an der Candy Bar holen und mitnehmen können, braucht ihr kleine Schaufeln oder Zangen und Tüten oder Becher. Als Zangen eignen sich auch Zuckerzangen, wer nicht so viele davon hat, bestellt einfach ein Set Eiszangen oder kleine Metallzangen via Ebay. Wenn die Öffnungen eurer Gefäße groß genug sind, könnt ihr auch kleine Schaufeln dazu legen. Die könnt ihr entweder unter dem Stichwort Mehl-/Portionierschaufel online finden, oder ihr schaut mal in der Kinderabteilung des nächstgelegenen Kaufhauses nach Ausstattung für den Kaufmannsladen. Ganze Plastikschaufel-Sets bekommt ihr beispielweise auch bei MybridalShower. Dekoriert ihr die Griffe mit etwas Satin- oder Spitzenband oder Aufklebern mit eurem Hochzeitslogo, so passen die Helferlein sogar noch besser zu eurem Gesamtkonzept.

Zum Transport der Süßigkeiten eignen sich, wie schon erwähnt, Tütchen oder Becher. Diese findet ihr in diversen Online-Shops wie Casa di Falcone, My Bridalshower, Blueboxtree etc. Oder eben auch ganz einfach bei Amazon oder Ebay. Gute Stichworte für die Online-Suche sind: Spitztüten, Teetüten, Flachbodenbeutel, Süßigkeitentüten, Bonbontüten. Alternativ dazu könnt ihr weiße Brotbeutel aus der Drogerie bestempeln oder mit farblich zum Hochzeitsmotto passendem Masking-Tape bekleben. Ihr bevorzugt Becher? Sucht nach Muffin-Förmchen aus Pappe, Popcorn- oder Eisbechern. Als Low-Budget-Variante könnt ihr euch neutrale weiße Pappbecher beim Partybedarf besorgen und dekoriert sie mit Aufklebern und Co. aufpeppen.

Ihr mögt keine Süßigkeiten, findet das Konzept „Candy Bar“ aber grundsätzlich gut? Kein Panik, ihr könnt das Ganze mit ein bisschen Kreativität leicht abwandeln. Schon mal über eine Popcorn-, Müsli- oder Limonaden-Bar nachgedacht? Oder wie wäre es mit einer Zigarren- und Whiskey-Bar für die Jungs? Gerade auf den US-amerikanischen Hochzeitsblogs findet ihr tolle Ideen und Inspirationen für wirklich ausgefallene „Bars“.

Nur weil die Candy Bar aktuell einer der am meisten gehypten Trends in der internationalen Hochzeitsszene ist, heißt das aber noch lange nicht, dass ihr unbedingt eine vorbereiten müsst. Denn wie immer gilt: Ideen und Möglichkeiten gibt es viele, aber sie müssen immer zu euch und zu euren ganz individuellen Vorstellungen vom großen Tag passen. Falls ihr nicht wirklich davon überzeugt seid, dass eine Candy Bar das Richtige für eure Hochzeit ist, verzichtet auf den Aufwand und die Kosten und investiert beides lieber in ein Projekt, das euch wirklich am Herzen liegt.

Viel Spaß beim Planen eurer Candy Bar wünschen euch

Sarah und Gabriela

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Ein Kommentar

  • Reply
    Anonym
    24. Juni 2015 at 9:10

    Wir haben Butterbrottüten bedruckt, ist eine tolle Alternative wenn man sie personalisieren möchte 🙂
    Teilweise sind schöne Tütchen nämlich gar nicht so günstig.
    Juli

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