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Brautkleidsuche: Der Stoff, aus dem Träume gemacht werden

Seide, Spitze, Taft und Satin – das Brautkleid muss eine Menge mitmachen können. Essen, langes Sitzen, wildes Tanzen und viele Umarmungen. Und Ihr müsst Euch bei jedem Wetter darin wohlfühlen. Neben der Schnittform ist dafür auch der Stoff ganz entscheidend. Im zweiten Teil unseres großen Brautkleid-Specials verrät Euch Fanny vom Online-Hochzeitsplaner Foreverly, welche Stoffe für Euer Traumkleid infrage kommen und welche Eigenschaften und Vorteile die einzelnen Materialien haben.

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Seide

Seide ist ein Naturstoff, der aus den Kokons der Seidenraupe gewonnen wird. Er ist sehr weich und edel und verleiht den Brautkleidern einen tollen Schimmer. Praktisch ist die eingebaute “Klimaanlage” – Seide kühlt, wenn es warm ist und wärmt, wenn es kalt ist.

Taft

Taft ist ein festes Gewebe, das ursprünglich aus Seide bestand, aber immer mehr auch aus Polyester zu finden ist. Es ist sehr fest und sorgt für einen festen Halt des Kleides, ist dabei aber leichter als beispielsweise Satin. Auch Taft gibt dem Kleid einen edlen Glanz. Doch vorsicht, wenn auch unempfindlich gegen Umwelteinflüsse, knittert Taft schnell.

Tüll

Tüll ist ebenfalls eine Gewebeart, die aus verschiedenen Stoffen bestehen kann. Wie bei Taft wird oft Polyester genommen. Mit den Fäden wird eine Netzstruktur verknüpft, so dass ein transparenter aber steifer Stoff entsteht. Durch seine Leichtigkeit eignet er sich perfekt, um Volumen in ein Brautkleid zu bringen, ohne es zu beschweren.

Chiffon

Chiffon ist ein sehr leichtes Gewebe, das luftig und transparent ist. Kleider, die aus diesem Stoff gefertigt sind, sind perfekt für Hochzeiten im Hochsommer. Der Stoff bewegt sich in jedem kleinen Lufthauch und kühlt die Trägerin. Meist werden mehrere Lagen übereinandergelegt, um die Transparenz abzuschwächen.

Satin

Ein weiterer weit verbreiteter Stoff für Brautkleider ist Satin. Durch seine Schwere fällt er einzigartig und knittert fast überhaupt nicht. Satin ist sehr weich und glatt, sein Glanz unterstützt einen lebendigen Teint. Dieser Stoff ist für fließende Brautkleiderschnitte hervorragend geeignet.

Leinen

Leinen ist ein eher ungewöhnlicher Stoff für Brautkleider. Er ist schwer und knittert leicht. Am ehesten wird er neben Baumwolle für traditionelle Brautkleider wie Dirndl verwendet. Leinen wirkt rustikal und eignet sich für traditionelle einfache Schnitte. Der Vorteil ist, dass es sich leicht Färben lässt und bunte Brautkleider damit kein Problem sind.

Spitze

Spitze sind Verzierungen mit Blumenmotiven oder Mustern. Sie wirkt sehr edel und romantisch. Die Möglichkeiten reichen von kleinen Spitzenapplikationen bis hin zu Kleidern, die komplett mit Spitze überzogen sind. Bei nicht so hochwertiger Spitze kann es dazu kommen, dass das Kleid juckt oder scheuert. Wenn Ihr euch für Spitze entscheidet, achtet also darauf, dass sie weich und hochwertig ist.

Habt Ihr genau so viel Lust bekommen endlich in einen Traum aus Seide und Spitze schlüpfen? Im letzten Teil der Reihe zur Brautkleid-Suche bekommt Ihr von mir die besten Tipps für die Anprobe!

Bis bald und liebe Grüße von Eurer

Fanny

Fotos:

fanny-foreverly-rundFanny ist Marketing Managerin bei Foreverly. Sie ist immer ganz nah dran an neuen Trends und tollen Ideen in der Hochzeitsbranche und ist eng mit den Foreverly-Bräuten in Kontakt. Außerdem ist sie selbst eine 2017er Braut und plant ihre eigene, ganz persönliche Scheunenhochzeit im August. Also weiß sie ganz genau, was Bräute sich wünschen und was es braucht, um entspannt eine Hochzeit zu planen.

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