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5 Tipps: Ringkauf

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Die Eheringe und die Erinnerungen sind das von der Hochzeit, was eigentlich für immer bleibt. Jede Blume ist irgendwann verblüht, jede Torte aufgefuttert und jedes noch so kleines Andenken irgendwo verloren. Wir persönlich haben uns kein allzu hohes Budget für die Ringe bereit gelegt, jedoch so viel, dass wir nicht das einfachste Material nehmen mussten. Meinen Ehering trage ich immer- Tag und Nacht- lediglich zum Kuchenteig kneten mache ich ihn ab (wenn ich dran denke). Er wird also die ganze Dauer unserer Ehe an meinem Finger bleiben und mich in allen Situationen meines Alltags begleiten. Dazu sollte er nach meinen Anforderungen robust und doch einfach gehalten sein, sodass er weder stört noch leicht kaputt geht. Aber er sollte mich auch immer an die Schönheit unserer Liebe erinnern. Er sollte glitzern und funkeln, genauso wie es der Herzmann für mich macht. Viel Spaß mit unseren 5 Tipps zum Ringkauf!

5 Tipps zum Ringkauf

Tipps foto1Bei dem Material der Eheringe solltet ihr euch in Ruhe beraten lassen- da gibt es viel zu beachten. Beispielsweise Titan ist ein günstiger Stoff, lässt sich jedoch dann als Ring nicht mehr größentechnisch ändern und solltet ihr einen Unfall haben und der Ring muss aufgeschnitten werden, dann haben die Ärzte ein richtig großes Problem. Gold und Silber in reinem Material sind sehr weich, kleinere Furchen bilden sich nach kürzester Zeit und der Ring verformt sich recht schnell. Am besten ist die Mischung zwischen zwei verschiedenen Materialien, die sowohl den einen als auch den anderen Vorteil bieten. Wir haben unsere Ringe in Palladium in der höhesten Legierung anfertigen lassen. Legierung bezeichnet den Reingehalt des Materials. Palladium ist so fest, dass er sich nicht verformt oder auch Kratzer sehr schwer entstehen. Andererseits ist er aber so weich, dass er zur Not durchgeschnitten werden kann. Ich denke da zum Beispiel an eine zukünftige Schwangerschaft oder insgesamt ans älter werden. Der Ring kann problemlos angepasst, größer und kleiner gemacht werden.

 

Tipps foto2Wie bereits beim Material angedeutet, ist es doch recht wichtig, dass sich die Größe verändern lässt. im Laufe des Lebens verändert man sich nunmal. Man wird dicker oder dünner, Jojo oder nicht. Außerdem würde ich empfehlen, wenn ihr beim Juwelier eure Ringgrößen bestimmen lasst, dann tut dies am späten Nachmittag oder Abend. Zum Abend hin, sind die Finger meist ein kleines bisschen dicker als früh am morgen. Also besser etwas zu groß als zu klein gewählt. Sollte der Ring wider erwarten nicht perfekt passen, korrigieren das Juweliere meist kostenlos.

Tipps foto3Wir Bräute kennen alle DEN bekannten Tiffany Ring, mit einem dicken Diamanten versehen, der sich, damit ihn auch alle sehen, vom Finger abhebt. Als Verlobungsring trage ich einen ähnlichen aber in kleinerer Ausführung. Ein Ehering sollte da alltagstauglicher sein und sich eher der Fingerform und der Hand anpassen. Alles, was abstehende Diamanten und Brillianten oder andere Formen sind, macht sich im Alltag etwas schlecht. Aber eins solltet ihr dazu natürlich wissen. Ringe verändern sich. Ob sie nun matt oder glänzend werden, oder doch ein paar Schrammen bekommen, solange sie nur halbwegs rund um Euren Ringfinger passen, besiegeln sie eure Liebe bis in alle Ewigkeit.

Tipps foto4Wie Janin in ihrer Hochzeitsreportage beschrieben hat, hat sie in ihren Ehering für jedes unverheiratetes Jahr einen Stein bekommen. Auch eine tolle Idee wie ich finde. Vielleicht habt ihr einen alten Ring eurer Oma oder Mutter, von welchem ihr einen Stein in euren eigenen integrieren lassen möchtet. Oder ihr habt bereits gemeinsame Kinder und integriert für jedes Kind einen. Einen Rosanen für die Tochter, einen blauen für den Sohn. Es gibt unzählige Möglichkeiten. Holt Euch dort bei Eurem Juwelier des Vertrauens ein paar Inspirationen. Vielleicht entscheidet ihr euch ja auch dazu, Eure Ringe selbst zu schmieden?!

Tipps foto5Eine Gravur ist etwas ganz persönliches. Diese seht meistens nur ihr selbst und nur ihr wisst, was darin steht. Es gibt heutzutage schon wahnsinnig viele Varianten an Gravuren. Ihr könnt zum Beispiel die Handschrift Eures Partners gravieren lassen. Oder eine tolle Idee ist auch, man nimmt den Herzschlag eures Partners via CTG auf und graviert ihn ein. Es gibt Möglichkeiten, einen kleinen Diamanten in das Ringinnere zu integrieren. Laura hat in ihrer Hochzeitsreportage davon erzählt. Auch diesen seht nur ihr. Meine Freundin hat sich in ihren Ring den Satz: „… weil ich ihn liebe!“ gravieren lassen. Für den Fall, dass sie irgendwann im Streit oder in der Verzweiflung den Ring abmacht, wird sie sich besinnen, warum sie ihren Mann geheiratet hat. Weil sie ihn liebt. Und Liebe übersteht bekanntlich alles.



Wir würden uns freuen, wenn ihr uns eure Ringe zeigt, verseht doch Eure Bilder einfach mit dem Hashtag #bridezillasbloggen bei Instagram.

Ich hoffe ich konnte Euch ein paar wichtige und interessante Informationen liefern!

Bis bald ihr Lieben,

Eure Sarah

 

Beitragsbild: Juliane Rhedas- Juli Photography

Titelbild: Manuela Engelking- Engelking Fotografie

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